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Ökonomie

Die Mehrkosten für ein Wärmedämm-Verbundsysteme bei bestehenden Gebäuden rechnen sich für jeden Bauherren. Je nach Gebäudetyp und System betragen die Amortisationszeiten für die Mehrkosten relativ wenige Jahre. Da der Ölpreis derzeit kräftig steigt, werden sich auch die Berechnungszeiträume entsprechend verkürzen.

Beispielrechnungen:

Mehrkosten für WDVS = 10.000 €
Jährliches Einsparpotenzial = 1.200 € bei einem Heizölpreis von 0,60€/Liter
resultierende Amortisationszeit = 8,33 Jahre

Mehrkosten für WDVS = 10.000 €
Jährliches Einsparpotenzial = 2.000 € bei einem Heizölpreis von 1,00 €/Liter
resultierende Amortisationszeit= 5 Jahre

Hinweis: Die gerechnete Amortisation gilt für die Gebäudeinstandsetzung, da Sowiesokosten für die Fassadenrenovierung (Gerüst, Reinigung, Risssanierung, Beschichtung) abgezogen wurden.

  • · WDVS ist Nachhaltigkeit „mit System". Über den Lebenszyklus einer Immobilie gesehen, betragen die Investitionskosten nur 20 % der Gesamtkosten. 80 % der Kosten entstehen in den Folgejahren. Davon sind 50 % Energiekosten. Durch eine geringere Mehrinvestition zu Baubeginn können die Folgekosten drastisch gesenkt werden.
  • · Wärmedämm-Verbundsysteme senken die Warmmiete - bis zu 50 % Heizkostenersparnis sind möglich. Stichwort: Energiesparrente.
  • · Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen die Vermietbarkeit. Derzeit geht der Leerstand bei energetisch sanierten Wohnungen gegen Null. Diese Tendenz wird mit der Einführung des Energieausweises seit Juni 2008 noch steigen.
  • · Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen den Wiederverkaufswert sowie die generellen Verkaufschancen einer Immobilie.

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